Das Wahlamt im Technischen Rathaus an der Wittenberger Straße 21 in Lank-Latum hat ab Dienstag, 18. August, 8 Uhr geöffnet. In knapp drei Wochen, am 13. September, findet die Kommunalwahl statt. Die Wahlbenachrichtigungen dazu werden aktuell verschickt. „Sollte bis zum 23. August die Wahlbenachrichtigung nicht vorliegen, obwohl man wahlberechtigt ist, sollte man sich mit uns in Verbindung setzen“, so Holger Reith, Abteilungsleiter Bürgerbüro und Wahlen bei der Stadt Meerbusch.

Wahlberechtigt sind Meerbuscher Bürgerinnen und Bürger, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, Deutsche oder EU-Bürger sind, seit mindestens 16 Tagen ihren Hauptwohnsitz in Meerbusch haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind, beispielsweise wegen einer Haftstrafe.

Aktuell laufen die Vorbereitungen im Wahlamt für die Briefwahl und den Wahlsonntag auf Hochtouren. So werden die einzelnen Stimmzettel vorsortiert und die Briefwahlunterlagen vorbereitet. Allein für die Wahl für den Stadtrat gibt es 24 verschiedene Stimmzettel, hinzu kommen vier unterschiedliche Stimmzettel für den Kreistag und jeweils ein Stimmzettel für die Bürgermeisterwahl, die Wahl des Landrats sowie die Integrationsratswahl, die den 24 Stimmbezirken zugeordnet werden.

„Im Wahlamt kommen dann auch die Rückläufer der Briefwahl an und werden nach Stimmbezirken sortiert, damit sie am Wahltag ab 18 Uhr direkt ausgezählt werden können“, so Reith weiter. Insgesamt wird, bedingt durch die Corona-Pandemie, mit einem deutlichen Anstieg der Briefwähler gerechnet. „Wir gehen davon aus, dass rund 30 Prozent der Wählerinnen und Wähler die Briefwahl nutzen werden“, schätzt Reith. Dabei ist der Trend zur Briefwahl kein neuer. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der Briefwähler stetig gestiegen. Bei der Europawahl im vergangenen Jahr hat das Meerbuscher Wahlamt sogar Briefwahlunterlagen nach Australien, die USA oder Vietnam verschickt. „Wichtig ist dabei, eine rechtzeitige Beantragung der Briefwahlunterlagen“, fügt Reith hinzu.

Die Unterlagen zur Briefwahl können Online auf der Internetseite der Stadt Meerbusch unter https://meerbusch.de/service-und-politik/kommunalwahlen-2020/briefwahl.html oder per E-Mail unter wahlamt@meerbusch.de beantragt werden. Zudem kann die Rückseite der Wahlbenachrichtigung entsprechend ausgefüllt und mit dem nötigen Porto versehen, an das Wahlamt zurückgeschickt werden. Eine telefonische Beantragung von Briefwahlunterlagen ist nicht möglich.

Auch im Wahlamt selbst können Wählerinnen und Wähler ihr Kreuz machen. Dazu wird lediglich der Personalausweis oder Reisepass benötigt. Allerdings gelten im Wahlamt, genauso wie in den einzelnen Wahllokalen, entsprechende Hygiene- und Abstandsregeln, weshalb es zu Wartezeiten kommen kann. Auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist verpflichtend. Am Wahltag sollten die Wählerinnen und Wähler zudem ihren eigenen Kugelschreiber mitbringen.

„Wichtig ist, dass die Wahlbenachrichtigungen am 13. September nicht eingezogen werden, da diese noch für eine mögliche Stichwahl am 27. September benötigt werden“, berichtet Reith. Die Stichwahl findet statt, wenn bei der Bürgermeister- oder der Landratswahl keiner der Kandidaten eine Mehrheit hat.

Vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind im Wahlamt im Einsatz. Bei Bedarf kann die Zahl durch Kräfte aus den Bürgerbüros noch aufgestockt werden. Geöffnet hat das Wahlamt an der Wittenberger Straße montags bis freitags von 8 Uhr bis 12:30 Uhr, sowie montags bis mittwochs von 13:30 Uhr bis 16 Uhr und donnerstags von 13:30 Uhr bis 18 Uhr. Telefonisch ist das Wahlamt unter der Rufnummer 02150/916 300 zu erreichen.