Im Herbst und Winter sind die Tage kürzer. Wenn die meisten zur Arbeit fahren ist es noch dunkel und auf dem Rückweg dämmert es bereits. Die Tage sind oft verregnet und herabgefallene Blätter oder Eis sorgen dafür, dass die Fahrbahn glatt und rutschig ist. In dieser Jahreszeit geschehen die meisten Verkehrsunfälle. Die Frage, die sich dabei stellt, ist wie man sich richtig verhält bei einem Verkehrsunfall. Grundsätzlich sollte, sofern der Schaden über die kleinste Bagatelle hinaus geht, immer die Polizei zur Unfallaufnahme gerufen werden. Dies ist für die Abwicklung mit der gegnerischen Versicherung oft sehr wichtig, da die Polizei die Daten sämtlicher Beteiligter und von Zeugen aufnimmt. Weiterhin fertigt sie die erste Unfallskizze und beschreibt den Hergang. Die Polizei sorgt also unter anderem dafür, dass die Beweise festgehalten werden.

Während man auf die Polizei wartet, gilt festzustellen, ob es Zeugen gibt. Für diesen Fall ist es wichtig, dass auch diese auf die Polizei warten und dort ihre Adresse hinterlegen. Ist der jeweilige Zeuge so in Eile, dass er nicht auf die Polizei warten kann, so sollten Sie auf jeden Fall seinen Namen und seine Anschrift notieren und sodann der Polizei weiterleiten. Lassen sie sich auf jeden Fall von der Polizei die Unfallaufnahme mit den Daten aller Beteiligter und Zeugen aushändigen. Sofern der Unfall aus irgendeinem Grund nicht von der Polizei notiert wird, notieren Sie sich auf jeden Fall den Namen und die Anschrift aller Beteiligter und Zeugen, sowie die beteiligten Fahrzeuge mit Kennzeichen, Unfallort, -datum und -zeit.

Es hilft auch, für sich selbst den Unfallvorgang möglichst genau niederzuschreiben. Nach einem Verkehrsunfall sollten Sie sich immer an einen Rechtsanwalt wenden. Viele scheuen die Kosten oder halten dies für unnötig, was es jedoch leider nicht mehr der Fall ist. Sind sie am Unfall unschuldig, so trägt die gegnerische Versicherung immer auch ihre Anwaltskosten; andernfalls kommt ihre Rechtsschutzversicherung dafür auf. Der Rechtsanwalt kümmert sich ab diesem Zeitpunkt um alles. Er füllt die Schreiben der Versicherungen aus, kümmert sich um die Abwicklung mit der Werkstatt und entlastet sie. Dies ist wichtig, da zum einen für einen Laien die Papierflut immens ist und ihn vor Schwierigkeiten beim Ausfüllen stellt, zum anderen die jeweils gegnerische Versicherung gern Abzüge macht. Zum Beispiel werden gern Mietwagenkosten nicht vollständig beglichen oder bei den Werkstätten gewisse Zuschläge nicht ausgeglichen. Sofern der Rechtsanwalt von Anfang an mit der Sache befasst ist, lassen sich diese Abzüge vermeiden.

Unser Fachautor RA Percy Glaubitz berät und vertritt Mandanten auf allen Rechtsgebieten und ist in der Steuerberatung tätig.

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