2016 eröffnete Torsten Fugmann das Therapiezentrum am Wasserturm in Lank, mittlerweile von allen liebevoll „Lanker Therapiezentrum“ genannt. Sein Ziel war eine komplexe Heilmittelversorgung mit den Fachbereichen Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie. Die Plätze waren schnell belegt, sodass sich Torsten Fugmann dazu entschloss, am Standort Strümp ein weiteres Zentrum aufzubauen.

„Wir möchten unser Behandlungsspektrum erweitern durch das Angebot von Neurofeedback und gleichzeitig den Raum Meerbusch noch besser versorgen. Hierzu haben wir uns für den Standort Meerbusch Strümp entschieden“, erläutert der Inhaber. Ebenso wichtig sei es ihm, das generelle Angebot ohne Wartelisten aufrecht zu erhalten. „Wenn ein Klient eine Verordnung vom Arzt erhält, braucht er sofort ein therapeutisches Angebot und nicht erst in einigen Wochen“, so Torsten Fugmann. Auch in Strümp will der Familienvater die Erfahrungswerte aus mittlerweile 13 Jahren einfließen lassen. Die Kompetenzen seines Teams sowie sein aus über 40 Mitarbeitern bestehendes Netzwerk aus Düsseldorfer und Meerbuscher Therapiezentren helfen ihm dabei.

GEHIRNAKTIVITÄTEN MESSBAR MACHEN UND TRAINIEREN

Ein besonderes Augenmerk will der Ergotherapeut dabei auf das sogenannte Neurofeedback legen. „Den ganzen Tag reagieren unser Körper und unser Gehirn wie ganz selbstverständlich auf die unterschiedlichsten Informationen und Reize aus unserer Umwelt und filtern sie“, sagt der Geschäftsführer. Im „Normalfall“ sei das für unser Gehirn auch kein Problem und wir meistern unseren Alltag. Immer mehr Menschen hätten jedoch Schwierigkeiten, die unterschiedlichen Informationen so zu verarbeiten, dass ihr Alltag optimal gelingt.

Das mache sich beispielsweise bei Kindern in der Schule bemerkbar, die sich schlechter konzentrieren können, häufig Hausaufgaben vergessen, wichtige Informationen nicht mitbekommen oder während des Unterrichts träumten. „Auch immer mehr Erwachsene stehen stark unter Druck und es fällt ihnen schwer, Alltagsaufgaben zu bewältigen“, weiß Torsten Fugmann. Sie alle müssten mehr Zeit und Energie für die Entwicklung von Kompensations-Strategien aufbringen, um die Anforderungen zu erfüllen.

Viele Krankheiten, Fehlfunktionen oder ungewollte Verhaltensmuster seien auf eine Fehlregulierung der Gehirnaktivität zurückzuführen. Da setzt das Neurofeedback-Training an, welches unter anderem bei ADHS/ADS, Schlaganfall, Migräne, chron. Schmerzen, Schlafstörungen, Epilepsie und Depression einsetzbar ist und das Torsten Fugmann nun in dem Therapiezentrum in Strümp einführen möchte.

Eine Trainingsmethode mit dem Computer und dem EEG: Patienten werden ausgewählte Parameter der eigenen Gehirnaktivität, über die man für gewöhnlich keinen Einfluss hat, wahrnehmbar gemacht. Das Gehirn bekommt über Monitor und Lautsprecher mittels optischen oder akustischen Signalen gespiegelt, was es gerade tut (Feedback). Dies geschieht mit einem speziellen Computerprogramm: „Hier kann es beispielsweise um die Steuerung eines Flugzeuges gehen, das bei optimaler Konzentration schnell, aber bei mangelnder Intensität langsam oder gar nicht fliegt“, sagt der Geschäftsführer.

Durch diese Rückmeldung lernten die Patienten ihre Gehirnaktivität selbst besser zu regulieren. „Ziel des Neurofeedback-Trainings ist, dass das Gehirn lernt, einen angemessenen Zustand einzunehmen und diesen auch halten zu können, damit die Patienten ihren Alltag wieder besser bewältigen können“, so der langjährige Therapeut. Bereits ab Anfang Mai möchte der Familienvater die Methode in Strümp anbieten. Bei Fragen oder Voranmeldungen ist das Team erreichbar unter der Nummer 02150/ 7560922 oder E-Mail: therapie-meerbusch@web.de


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