Foto: Stadt Meerbusch

Meerbuschs Straßenlaternen werden auch in diesem Jahr weiter auf energieeffiziente LED-Technik umgerüstet. Seit 2017 saniert die Stadtverwaltung die Beleuchtung von Straßen und Plätzen – insgesamt wurden bereits 1.070 alte Leuchten abgebaut und 1.200 neue installiert – weitere rund 720 Folgen ab diesem Jahr.

„Zur Fortführung des Sanierungskonzeptes haben wir einen weiteren Förderantrag beim Bundesumweltministerium gestellt, der bereits positiv beschieden wurde. Für den Herbst haben wir die Vergabe des Auftrags zur Durchführung der Arbeiten vorgesehen“, erklärt Friedhelm Rippers, Leiter des Elektrobetriebs im Fachbereich Straßen und Kanäle der Stadtverwaltung. „Obwohl sich die Zahl der Laternen erhöht hat, konnte der Energiebedarf der Meerbuscher Straßenbeleuchtung bereits um rund 400 Megawattstunden pro Jahr verringert werden.“

Energie bei den Straßenlaternen einzusparen hat in Meerbusch eine längere Vorgeschichte. 2006 hatte der Stadtrat die Nachtabschaltung der Laternen in Nebenstraßen beschlossen, um so Strom zu sparen. 2016 machte der Stadtrat diese Entscheidung rückgängig. Da dadurch aber sowohl ein höherer Energiebedarf als auch Mehrkosten entstünden, setzte die Verwaltung mit einem umfangreichen Sanierungskonzept auf die Umrüstung der Laternen auf LED-Technik. Hauptsächlich alte Anlagen, in denen noch Quecksilberdampf-Hochdrucklampen betrieben wurden, sollten ersetzt werden. „Auch andere alte und ineffiziente Leuchtensysteme werden nach und nach ausgetauscht“, berichtet Rippers. Außerdem werden die Laternen am späten Abend bis zum frühen Morgen mit zusätzlichen Steuerbausteinen gedimmt, um so den Energiebedarf weiter zu verringern.

In einer Maßnahmenliste werden die betroffenen Straßen, zusammen mit weiteren Informationen zu den anstehenden Arbeiten, demnächst auf der städtischen Internetseite unter www.meerbusch.de aufgeführt. „Die Reihenfolge der Maßnahmen ist nicht festgelegt. Sie wird mit der jeweils beauftragten Firma abgestimmt, um einen zügigen Ablauf mit rechtzeitiger Information der Anwohner zu gewährleisten“, sagt Friedhelm Rippers.
Neben der Austauschaktion wird zusätzlich der städtische Elektrobetrieb intakte Leuchten auf LED-Technik umrüsten, um somit weitere Energieeinsparungen zu erzielen.