Der Rat der Stadt Meerbusch hat auf seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause am Donnerstag (27. Juni) eine gemeinsame Resolution für mehr Klimaschutz verabschiedet. Unter dem Titel „Resolution zum lokalen Klimaschutz in Meerbusch“ wollen die Ratsfraktionen ein deutliches Zeichen für die Thematik setzen.

So heißt es in dem Papier, dass es unerlässlich sei, die Treibhausgasemissionen schnellstmöglich massiv zu reduzieren, um eine unkontrollierbare globale Erwärmung mit nicht absehbaren Folgen zu verhindern. So fordere man von der Bundesregierung die Einführung eines Klimaschutzgesetzes, dass an den Forderungen des Pariser Abkommens ausgerichtet ist. Zudem sollen sowohl die Landes- als auch die Bundesregierung umfassend über den Klimawandel, seine Ursachen und Auswirkungen informieren, und die Maßnahmen aufzeigen, die dagegen unternommen werden. Zudem solle das Klimaschutzkonzept der Stadt weiter fortgeführt werden.

„Ich freue mich, dass diese Resolution einstimmig verabschiedet wurde und wir als Stadt damit ein Zeichen setzen. Für uns in Meerbusch ist das Thema kein neues. Schon vor Jahren haben wir ein Klimaschutzkonzept mit einer Vielzahl von Maßnahmen, den CO2-Ausstoß zu vermindern, auf den Weg gebracht und im Umweltbereich zusätzlich eine Klimamanagerin eingestellt. Durch Investitionen zur Steigerung des Radverkehrs versuchen wir eine klimafreundliche Mobilität zu fördern“, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage, die sich bei den Fraktionen für die Verabschiedung der Resolution eingesetzt hatte, denn, so heißt es in dem Papier weiter:

„Trotz weltweiter Bemühungen über Jahrzehnte, den Ausstoß von Klimagasen zu reduzieren, nimmt deren Konzentration Jahr um Jahr zu. Alle Maßnahmen, dem Klimawandel entgegenzuwirken, haben bisher keinen Erfolg gezeigt“.