Mit einem guten Ergebnis ist am Donnerstag, 11. März, der landesweite Warntag in Meerbusch „über die Bühne gegangen“. 15 von 18 im Stadtgebiet aufgestellten Sirenen lösten am Donnerstagmorgen um punkt 11 Uhr zuverlässig aus. Bei dreien wird jetzt kurzfristig die Technik überprüft. Auch die Alarmierung über den Digitalfunk  der Feuerwehr funktionierte reibungslos. „Damit sind wir sehr zufrieden“, so Dominik Stein, hauptamtlicher Leiter der Feuerwache Meerbusch.

Über den Probealarm lief zunächst das Sirenensignal „Entwarnung“ mit einem einminütigen Dauerton; nach einer kurzen Pause wurde von der Kreisleitstelle in Neuss das Signal „Warnung bei Gefahren“ mit einem auf- und abschwellenden Dauerton ausgelöst. Ein weitere Entwarnungsdauerton schloss den Testlauf ab. „Unsere Einheiten in den Stadtteilen haben sich vor Ort vom ordnungsgemäßen Auslösen der Sirenen überzeugt. Zum Teil haben wir aber auch Geschäftsleute aus der Nachbarschaft der Sirenenstandorte gebeten, uns zu unterrichten, ob alles geklappt hat. Das funktioniert gut“, so Stein.

Während in den 1990er Jahren nach dem Ende des Kalten Krieges das Sirenennetz bundesweit immer weiter ausgedünnt wurde, setzt man seit einigen Jahren wieder vermehrt auf diese Art der Warnung. Auch die Stadt Meerbusch hat ein individuelles Warnkonzept entwickelt, das auf die örtlichen Bedingungen abgestimmt ist und die systematische Aufrüstung des Warnnetzes mit modernen Hochleistungssirenen vorsieht. In Meerbusch wird die Bevölkerung derzeit über 18 Sirenen gewarnt, langfristig sollen es 30 werden, damit flächendeckend optimal beschallt werden kann. Gespräche über weitere Standorte laufen.