„Wir wollten eine Organisation in der Nähe unterstützen“: Peter und Nicole Kuske, das amtierende Königspaar der St. Pankratius Schützenbruderschaft Ossum-Bösinghoven 1757, waren zu Besuch im stups-KINDERZENTRUM der DRK-Schwesternschaft Krefeld. Das Königspaar, seine Minister Peter und Tanja Eisenstein sowie Manuel Engels hatten anlässlich der Empfänge im Rahmen des Schützenfestes auf Ge- schenke verzichtet und um Spenden gebeten. 1200 Euro brachten sie jetzt als Spende für die Kinder- und Jugendhospizarbeit nach Krefeld, der zweite Teil wird an die Aktion Skaterpark Meerbusch übergeben.

Initiatorin der Spendenidee war die Königin – eine Freundin, Yvonne Lenzen, arbeitet seit zwei Jahren im Kinder- und Jugendhospiz. Anja Claus, die Leitung des Kinderzentrums, erklärte den Besuchern – auch die Söhne des Königspaares, Paul und Hannes, waren dabei – wie die hospizliche Arbeit und die pädagogische Förderung der Kinder in der inklusiven Kita / Großtagespflege in einander greifen. „Bei uns geht es darum, dass sich die Kinder wohlfühlen. Wir machen viel mit- einander – Kita-Kinder und Hospiz-Kinder sind oft bei Veranstaltungen oder Aktionen zusammen“, so Anja Claus. Es sei immer wieder schön zu sehen, wieviel Freude alle Kinder gemeinsam erleben.

Außerdem schilderte sie, wie das Konzept aus den Anfängen des ambulanten Kinderkrankenpflegedienstes gewachsen ist und heute stationäre und ambulante Angebote umfasst. Nach den Erklärungen besichtigten die Besucher das Haus und konnten sich selbst einen Eindruck verschaffen. Auch Paul und Hannes gingen interessiert durch die Räume, um zu erfahren, wie die gesunden, kranken oder behinderten Kinder betreut und beschäftigt werden. Das Fazit aller am Ende des Besuchs: „Wir sind sicher, dass unsere Spende gut genutzt wird“, so Königin Nicole.

INFO:
Die DRK-Schwesternschaft Krefeld hat das Kinder- und Jugendhospiz mit der inklusiven Kita und der Großtagespflege wurde am 1. Oktober 2012 an der Jakob-Lintzen-Straße in Krefeld eröffnet. Im stationären und ambulanten Kinderhospiz werden Familien mit schwerstkranken oder behinderten Kindern aus der Region und bundesweit unterstützt. Weitere Elemente des Konzeptes sind die ambulante Kinderkrankenpflege sowie die sozialmedizinische Nachsorge als Beratungs- und Betreuungsstelle für Eltern, deren Kinder zu früh oder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf die Welt kommen.

Infos auf: www.drk-schwesternschaft-kr.de