Polizei

Zeugen verständigten am Montag (17.06.), gegen 13:45 Uhr, die Polizei und gaben an, dass eine weiße Sattelzugmaschine auf ihrem Weg durch den Ortsteil Lank-Latum gegen mehrere geparkte Wagen gefahren sei. Der Fahrer habe seinen Weg jedoch unbeirrt fortgesetzt.

Eine Streife entdeckte den verdächtigen Sattelzug mit Duisburger Städtekennung wenige Minuten später auf der Robert-Bosch-Straße. Zwischenzeitlich hatte sich herausgestellt, dass dessen vermeintlicher Unfallfahrer, ein 63-jähriger Litauer, zunächst auf der Berliner Straße zwei am Straßenrand abgestellte Mazda mit seinem Auflieger touchiert hatte. Anschließend setzte er seinen Weg fort, um alsdann auf der Asternstraße einen noch geparkten VW Golf im Vorbeifahren zu beschädigen. Auch hier kümmerte sich der Lenker nach ersten Erkenntnissen nicht um den entstandenen Schaden.

Der 63-Jährige war sich offensichtlich keiner Schuld bewusst und gab den Polizisten gegenüber an, von einem Unfall nichts mitbekommen zu haben.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft stellen die Beamten den Führerschein des Litauers sicher. Die weiteren Ermittlungen wegen Verkehrsunfallflucht übernahmen Beamte des Verkehrskommissariats.