Die alte Laufbahn des Sportplatzes am Krähenacker war marode, die Drainage defekt. Die geplante neue Leichtathletikanlage soll unter anderem eine moderne Kunststoffbahn bekommen. Foto: i-stock (Symbolbild)

Finanzspritze für den Bau der geplanten Leichtathletik-Anlage Am Krähenacker in Osterath: Im Rahmen der Programme zur Städtebauförderung und zum Investitionspakt 2020 unterstützt das NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung das Projekt mit 723.000 Euro. Das sind rund 90 Prozent der Gesamtkosten. „Ich bin sehr froh, dass wir uns entschlossen haben, Fördermittel für die erste Leichtathletik-Anlage dieser Qualität in Meerbusch zu beantragen“, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage.

„Die Zusage ist für Meerbuschs Leichtathleten eine tolle Nachricht und auch eine schöne Wertschätzung für unser Projekt.“ Ministerin Ina Scharrenbach sieht das ähnlich: „Die Städtebauförderung ist ein Mutmacher und Impulsgeber für Solidarität und Zusammenhalt. Die Kommunen sind derzeit stark gefordert. Die Gelder der Städtebauförderung sind deshalb jetzt ein wichtiges Zeichen.“ Insgesamt unterstützt das Land in ganz NRW in diesem Jahr 295 kommunale Projekte zur Stärkung der Sportinfrastruktur mit zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von insgesamt 532 Millionen Euro.

Der Wunsch, eine zentrale, gut ausgestattete und obendrein ganzjährig nutzbare Leichtathletik-Anlage für Meerbusch zu errichten, stammt aus dem Sportstättenentwicklungsplan, der 2018 gemeinsam mit der Politik, sportinteressierten Bürgern und Vertretern der heimischen Sportvereine erarbeitet wurde. Nach dem Bau mehrerer Kunstrasenplätze, die vor allem den Fußballern zugute kommen, sollten demnach auch die Leichtathleten bessere Bedingungen für ihren Sport bekommen. Hinzu kam, dass die alte Asche-Laufbahn Am Krähenacker wegen defekter Drainage insbesondere nach längerem Regen nicht mehr nutzbar war. Die neue Anlage wird eine moderne Kunststoff-Laufbahn, Flutlicht sowie Einrichtungen für Hoch-, Drei- und Weitsprung, Speerwurf und Kugelstoßen erhalten. „Bei den Planungen haben wir uns vom Leichtathletikverband Nordrhein beraten lassen“, so Michael Betsch, verantwortlicher Bereichsleiter für die Grünflächen der Stadt.

Die Laufbahn soll nach der Fertigstellung auch Bürgern offenstehen, die Sport treiben wollen. Die Anlage soll im kommenden Jahr fertig gestellt werden.