Er kümmert sich jetzt um die Unternehmer und die Unternehmen:
Stephan Benninghoven ist der neue Wirtschaftsförderer der Stadt Meerbusch. Die Redaktion von „wat is los? – Magazin für Meerbusch“ möchte ihn im Kurz­-Interview vorstellen.

Red.:
Herr Benninghoven – warum haben Sie sich für die Stelle beworben und wie hat es dann letztlich geklappt?
S. Benninghoven:
Die Stelle des Wirtschaftsförderers beinhaltet eine abwechslungsreiche und äußerst spannende Tätigkeit mit Kontakten in die Wirtschaft, die mich sehr gereizt hat, so dass ich mich dazu entschieden habe, mich zu bewerben. Es ging dann alles relativ
schnell und ich bin nun seit dem 1. Januar in dieser Funktion tätig.

Red.:
Könnten Sie uns eine kurze Biographie von sich geben?
S. Benninghoven:
Ich habe im Jahr 2000 meine Ausbildung bei der Stadt Meerbusch begonnen und unmittelbar im Anschluss an diese ein duales Studium absolviert. Danach war ich in verschiedenen Äm­tern innerhalb der Stadtverwaltung tätig, u.a. im Finanzbereich und
zuletzt sechs Jahre als Abteilungsleiter in der Sportverwaltung. Hierdurch habe ich innerhalb der Verwaltung ein sehr gutes Netzwerk, was die tägliche Arbeit ungemein erleichtert.

Red.:
Worin sehen Sie Ihre Aufgaben in Meerbusch – mit Bezug auf große Unternehmen, aber auch die kleinen und mittelständischen Betriebe und Händler?
S. Benninghoven:
Ob Einzelhändler, kleine, mittelständische oder große Unternehmen, alle sind wichtig für den Wirtschaftsstandort Meerbusch.
Meine Aufgabe besteht darin, als Ansprechpartner für alle Belange der Unternehmen zur Verfügung zu stehen, sei es bei Problemen und Fragen, aber auch bei behördlichen Genehmigungen. Es ist wichtig, mit den hier angesiedelten Unternehmen in den Dialog zu kommen, beispielsweise durch Netzwerkveranstaltungen, wie der „Treffpunkt Wirtschaft“. Daneben ist natürlich auch die Ansiedlung von Unternehmen ein wichtiges Thema, jedoch ist das Angebot der städtischen Gewerbe­grundstücke sehr überschaubar, was die Sache nicht leichter macht.

Red.:
Welche Gebiete in unserer Stadt haben aus Ihrer Sicht beson­deren Unterstützungsbedarf?
S. Benninghoven:
Insbesondere diejenigen, die aktuell hinsichtlich der Breitbandanbindung unterversorgt sind. Hier sind wir in Gesprä­chen mit den Telekommunikationsanbietern, um schnellstmöglich eine Verbesserung herbeizuführen. Die Verfügbarkeit eines hochleistungsfähigen Breitbandanschlusses ist inzwischen ein wesentlicher
Standortfaktor.

Red.: Nennen Sie uns bitte spontan drei Adjektive, mit denen Sie
Meerbusch beschreiben würden?
S. Benninghoven: Jung, attraktiv, lebenswert.

Vielen Dank und viel Erfolg für Ihre Arbeit!


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