Alexandra Schellhorn vom Stadtmarketing (links) und die Dormagener Kollegin Franziska Gräfe am Gemeinschaftsstand in Kalkar. Foto: swd

Die Stadt Meerbusch hat sich am Wochenende gemeinsam mit weiteren Kommunen aus dem Rhein-Kreis Neuss auf der Touristik-Messe Niederrhein in Kalkar präsentiert. Titel der diesjährigen Messe: „Warum in die Ferne schweifen?“ Eine durchaus berechtigte Frage, denn Deutschland erfreut sich als Urlaubsland immer größerer Beliebtheit.

Davon profitiert auch Meerbusch. Die Lage am Rhein, die vielen Möglichkeiten für Radfahrer und Wanderer und die Nähe zu den rheinischen Metropolen Düsseldorf und Köln lockten immer mehr Touristen in die Region. „Wir sind für viele Tagestouristen aus dem nahen Umland eine attraktives Ziel geworden“, sagt Alexandra Schellhorn, Marketingbeauftragte der Stadt Meerbusch. „Eine immer größere Rolle spielen dabei auch die Campinggäste. Die Freiheit, jeden Tag etwas anderes sehen zu können, ist dabei einer der Reize des Camping-Urlaubs“,

Besonderes Interesse fand in Kalkar unter anderem das gut ausgebaute Meerbuscher Rad- und Wanderwegenetz. „Hier haben die Besucher auch unser Kartenmaterial rege nachgefragt.“ Ob über den Deich am Rhein entlang, durch Wald oder Felder – landschaftlich habe Meerbusch einiges zu bieten. Zum Verweilen laden Cafés oder Kneipen in den einzelnen Stadtteilen ein. Meerbusch ist Teil des Knotenpunktnetzes der Radregion Rheinland. Das Knotenpunktnetz wurde aus den Niederlanden übernommen und erleichtert Radfahrern die Wegfindung und bietet zahlreiche verschiedene Touren an. Das System ist nicht nur für auswärtige Gäste, sondern auch für Meerbuschs Radler attraktiv. In zusammenarbeit mit der Meerbuscher Ortsgruppe des Vereins Niederrhein bereitet das Stadtmarketing derzeit die dritte Auflage der Wanderkarte „Meerbusch zu Fuß“ vor. Ab März wird es zudem in Kooperation mit dem Rhein-Kreis Neuss einen neuen Familien-Freizeitführer für Meerbusch geben.

Das Angebot der Stadt stieß bei den Messebesuchern auf großes Interesse. „Wir freuen uns, dass Meerbusch hoch im Kurs steht. Ich bin sicher wir werden im Laufe des Jahres viele Gäste bei uns begrüßen dürfen“, so Alexandra Schellhorn weiter. „Dies dürfte auch der heimischen Gastronomie gut tun.“