Es gibt alles im World Wide Web. Vor allem billig. Da schaltet sich bei vielen Verbrauchern der gesunde Menschenverstand aus. Oft mit kapitalen Folgen; besonders bei sicherheitsrelevanten Baugruppen.

Sven Pade: „Ein Spurstangenkopf (im Netz für 4,21 Euro erhältlich) verbindet die lenkbaren Vorderräder mit den an der Karosserie befestigten Streben. Beim Bremsen, Lenken oder auch beim Beschleunigen muss er gewaltige Kräfte übertragen: spiel- und geräuschlos, über viele tausend Kilometer. Bricht er, klappt das Vorderrad urplötzlich zur Seite weg – Lenken unmöglich.“

BILLIGTEIL MIT EINEM SECHSTEL DER FESTIGKEIT DES ORIGINALS

Damit das nicht passiert, lassen die Autohersteller die wichtigen Bauteile wie Gelenkkugel und -pfanne aus hochwertigem Stahl schmieden, schleifen und polieren. Bei einem Gelenk für 4,21 Euro ist dieser Aufwand natürlich nicht möglich. Denn solche Low-Budget-Teile werden nicht mit dem Fokus auf maximale Sicherheit produziert, sondern für den maximalen Profit. Dass diese Bauteile nur ein Sechstel der Festigkeit vom Original besitzen wird in Kauf genommen. Denn bricht dieses lebenswichtige Bauteil, kann sich anschließend selten noch jemand beschweren.

VERTRAUEN IN BEWÄHRTE LIEFERKETTE SETZEN

Noch krimineller wird es, wenn solche Teile als angebliche Markenware angeboten werden, oft mit dem Logo des ahnungslosen Herstellers. Diese so genannte Produkt-Piraterie ist im Internet weit verbreitet und umfasst alle möglichen KFZ-Teile. Doch wie kann sich der Endverbraucher davor schützen und sicherstellen, dass er gute Qualität erhält? Ganz einfach: Auf die Lieferkette Hersteller -Teilehandel – Meisterwerkstatt vertrauen. Letztere wird sich ohnehin weigern, mitgebrachte Teile zweifelhafter Qualität einzubauen.

WERKSTATT MUSS VOM KUNDEN MITGEBRACHTE TEILE NICHT EINBAUEN

„Im Rahmen der Vertragsfreiheit haben wir das Recht, einen Kundenauftrag abzulehnen, so auch das Einbauen eines mitgebrachten Ersatzteils“, so Sven Pade.

Wenn die Herkunft von mitgebrachten Ersatzteilen oder Motoröl nicht eindeutig zu klären und auch nicht sicher ist, ob die Freigabe des Automobilherstellers besteht, kann ein Kfz-Meisterbetrieb die Sachmängelhaftung dafür nicht übernehmen.

„Wer als Autofahrer auf Nummer sicher gehen will und sich sonst bei allen Wartungs- und Reparaturarbeiten auf die Qualitätsarbeit der Werkstatt des Vertrauens verlässt, sollte auch bei Motoröl und Ersatzteilen genau prüfen, ob er vermeintlich preiswerte Kompromisse eingehen will“, so Sven Pade.

Quelle: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) – www.kfzgewerbe.de

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