Handschellen-P olizei
Foto: Symbolbild Polizei Rhein-Kreis Neuss

Die Polizei nahm am Dienstag (14.8.) einen 27-jährigen Meerbuscher fest, dem in mindestens 31 Fällen Online-Warenbetrug vorgeworfen wird. Der Tatverdächtige hatte über eine Verkaufsplattform im Internet unter anderem Konzertkarten angeboten, die Vorkasse interessierter Käufer eingestrichen, jedoch keine Ware versendet. Die Betrogenen wandten sich an die Polizei. Als sich der Tatverdacht gegen den jungen Mann immer mehr konkretisierte, erließ das Amtsgericht Neuss einen Haftbefehl. Der Gesuchte konnte durch die Polizei am späten Dienstagabend widerstandslos festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht werden. Bei den aktuell angezeigten Betrugsfällen dürfte ein Schaden im vierstelligen Bereich entstanden sein.

Die Polizei mahnt zu großer Vorsicht bei Online-Geschäften.

Oft verleiten vermeintliche Schnäppchen, zum schnellen Kauf per Vorkasse. Ware im Internet gekauft, bezahlt, aber nicht erhalten – so funktioniert der Betrug über Online-Verkaufsplattformen. Deswegen sollte jeder Einkauf im Internet gründlich geprüft werden. Zu beachten sind sichere Zahlungswege, das Widerrufs- und Rückgaberecht und vor allem die Seriosität des Anbieters.

Bei allen Online-Transaktionen gilt:

Prüfen Sie Artikelbeschreibung sowie Versand- und Lieferbedingungen.

Überprüfen Sie die Seriosität des Anbieters (z.B. über das 
Impressum).

Wählen Sie sichere Zahlungsmethoden.

Achten Sie auf Ihr Widerrufs- oder Rückgaberecht bei gewerblichen 
Anbietern.

Wählen Sie sichere Passwörter (viele Zeichen, Groß-, Kleinschreibung,
Zahlen und Sonderzeichen) und geben Sie diese niemals an Dritte 
weiter.

Achten Sie auf technische Sicherheit bei der Datenübertragung (z.B. 
sicheres W-Lan).

Schützen Sie sich vor Datenklau.

Seien Sie vorsichtig bei der Preisgabe persönlicher Daten im 
Internet. Übermitteln sie keine Ausweiskopien als Verifikation.