Foto: Stadt Meerbusch / Sandra Sperlinger

Die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden strengen Einschränkungen treffen auch die Wirtschaft hart. Neben dem Einzelhandel und dem Gastgewerbe spüren nun auch weitere Meerbuscher Unternehmen und Gewerbetreibende die wirtschaftlichen Auswirkungen. Um die negativen Folgen für die Wirtschaft abzufedern, haben die Bundes- und Landesregierung NRW bereits milliardenschwere Hilfspakete sowie steuerpolitische Maßnahmen beschlossen. Diese betreffen in erster Linie die Sicherung der Liquidität, die Unterstützung bei der Weiterbeschäftigung des Personals durch Kurzarbeitergeld, die Unterstützung für von Quarantäne betroffene Betriebe und die Finanzierung von Investitionen und Innovationen.

In Anlehnung daran bietet nun auch die Stadt Meerbusch heimischen Unternehmen Entlastung an: Anträge auf Senkung von Gewerbesteuervorauszahlungen werden bereits bevorzugt bearbeitet und bewilligt. Innerhalb weniger Tage hat die Kämmerei Steuerabsetzungsanträgen in Höhe von mehr als einer Million Euro stattgegeben – ein erheblicher Verlust für die kommunale Kasse. Sollten im Ausnahmefall seitens der Stadt Bedenken bestehen, einem Antrag zu entsprechen, wird die Verwaltung aktiv auf die Antragsteller zugehen. Zudem werden ab sofort auch keine Verspätungszuschläge erhoben.

„Wir rechnen mit einer Vielzahl von Anträgen“, so Bürgermeisterin Angelika Mielke-Westerlage. „Deshalb bitten wir die Gewerbetreibenden um Geduld.“