Die Landesregierung hat mit einem neuen Erlass die Voraussetzungen angepasst, unter denen Eltern notfalls ihre Kinder in der Kita betreuen lassen können. Bisher war dies nur möglich, wenn beide Elternteile als „unentbehrliche Schlüsselpersonen in systemrelevanten Berufsgruppen“ arbeiten. Ab Montag, 23. März, genügt es auch, wenn dies nur auf ein Elternteil zutrifft und wenn keine andere Lösung möglich ist. Auch eine Wochenendbetreuung muss für Notfälle sichergestellt werden. In die Gruppen dürfen wegen des Infektionsrisikos nicht mehr als fünf Kinder.

Die Schulen müssen nun auch in den Osterferien (Ausnahme Karfreitag bis Ostermontag) Betreuung sicherstellen.

Die neue Regelung, die am Samstagmittag auch in alle Meerbuscher Einrichtungen und Schulen kommuniziert  wurde, soll helfen, Eltern in „systemrelevanten Berufsgruppen“ wie Ärzte, Kranken- und Altenpfleger, die derzeit besonders stark durch ihre Arbeit beansprucht sind, etc. zu entlasten.