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Die diesjährige Adventszeit wird für viele Menschen eine besondere Herausforderung darstellen. Neben oft ohnehin schon schwierigen Lebenssituationen, Nöten und Sorgen kommt nun noch die Corona-Pandemie dazu, mit teilweise großen Notlagen wie die Krankheit als solche, finanziellen Sorgen oder Vereinsamung.

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Vor allem der Verzicht auf wohltuende persönliche Kontakte, wie auch auf liebgewonnene Rituale in der Vorweihnachtszeit wird viele betreffen. „Vieles vermissen wir. Was könnte also an Stelle dessen treten? Welche Rituale könnten wir als Familie neu entdecken?“, fragt Claudia Schlicht, Leiterin der Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern der Stadt Meerbusch- und liefert gleichzeitig Antworten: „Wir möchten für die Adventszeit ein paar Anregungen geben, um Neues auszuprobieren und somit vielleicht auch neue Rituale zu schaffen. Rituale geben vor allem Kindern Sicherheit und Geborgenheit. Wie wäre es mit einem ‚Weihnachtsmarktbesuch‘ zu Hause mit Kinderpunsch, selbst hergestellten gebrannten Mandeln, einer Feuerschale mit Stockbrot oder Bratwurst vom Grill?“ Wichtig sei vor allem, soziale Nähe zu leben- ganz besonders in Zeiten räumlicher Distanz.

„Weihnachtsgeschichten vortragen bei Kerzenlicht, Rätselkrimis, gemeinsame Familienpuzzles oder Spaziergänge im Dunkeln mit Laterne oder Taschenlampe könnten neu entdeckte Rituale sein“, so Schlicht. Dabei könne man auch lieben Menschen in der Ferne eine Freude bereiten, in dem man beispielsweise selbstgebackene Plätzchen und Basteleien der Kinder an die Großeltern verschickt. Selbstgestaltete Weihnachtskarten erfreuen die Adressaten ganz besonders. „Selbst Teenanger basteln oder backen gerne, wenn es eine Überraschung für andere ist“, weiß die Psychologin. „Doch die Zeit der Pandemie stellt für viele Menschen darüber hinaus besondere Herausforderungen dar. Beratung und Begleitung kann dann wichtig sein, um den Blick auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu richten, um Stärke und Werte zu fördern und um das Familienleben gegebenenfalls neu zu strukturieren.“

Daher steht die Beratungsstelle auch weiterhin telefonisch für kleine und große Sorgen unter der Rufnummer 02159 / 916 491 (montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr) zur Verfügung. Termine außerhalb der Öffnungszeit werden individuell vereinbart.

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