Polizei

Am Mittwochvormittag (15.01.) meldeten sich zwei Neusserinnen und eine Meerbuscherin im Alter zwischen 60 und 80 Jahren bei der Polizei, die alle im Zeitraum zwischen 10 Uhr und 10:30 Uhr von angeblichen Polizeibeamten angerufen wurden.

Die unbekannten männlichen Anrufer, die sich als vermeintliche Polizeibeamte wahlweise mit dem Namen „Becker“, „Krüger“ oder „Krieger“ vorstellten, erzählten jeweils die übliche Geschichte mit der Festnahme von Einbrechern in der Nachbarschaft und einer Liste, auf der die Namen der Angerufenen stünden, die sie nun warnen wollten. Die Frauen wurden nach ihren Vermögensverhältnissen gefragt oder es wurde behauptet, auch bei der Bank arbeite ein Betrüger.

In allen Fällen gingen die unbekannten Tatverdächtigen leer aus, denn die drei Damen reagierten richtig: Misstrauisch geworden gaben sie weder persönliche Informationen zu ihren Vermögensverhältnissen preis oder ließen sich auf die Anrufer ein. Sie beendeten das Gespräch und kontaktierten die echte Polizei.

Solche Betrugsversuche kommen immer wieder vor, und manchmal sind sie leider auch erfolgreich. „Das kann mir nicht passieren!“ ist leicht gesagt. Es kann jeden treffen, denn die Betrüger gehen sehr geschickt vor, überrumpeln ihre Opfer oder setzen sie gezielt unter Druck – mit unterschiedlichen Maschen.

Eines ist ihnen jedoch gemein: das Opfer soll gar nicht dazu kommen, nachzudenken. Machen Sie sich und Ihren Angehörigen bewusst: Die Polizei wird Sie niemals nach dem Aufbewahrungsort Ihrer Wertgegenstände und Ihres Bargelds fragen und es für Sie „sicher aufbewahren“ wollen. Geben Sie am Telefon keine persönlichen Daten oder Ihre Vermögensverhältnisse preis. Generell gilt: Informieren Sie die Polizei, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt oder Sie Opfer eines Betruges geworden sind, entweder über 02131-300-0 oder über den Notruf 110.