Fällungen: Ahornwäldchen bei Lank von Rußrindenkrankheit befallen

In einem städtischen Ahornwäldchen südlich der Sportanlage Pappelallee in Lank-Latum hat sich die so genannte Rußrindenkrankheit ausgebreitet. Johannes Kemper, der für Meerbusch zuständige Förster des Landesbetriebs Wald und Holz, stellte den Schimmelpilzbefall jetzt fest. Auslösend und begünstigend für die Verbreitung der Krankheit war der immense Hitze- und Trockenheitsstress, dem die Bäume im vergangenen Dürresommer ausgesetzt waren.

Die Rußrindenkrankheit, die vorrangig Ahorne befällt, führt unaufhaltsam zum Absterben der Bäume. Zudem bilden sich an den befallenen Stellen Sporen, die in die Umgebung abgegeben werden. Für Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen oder einer allergischen Vorbelastung können die Sporen gesundheitsgefährdend sein!

Gerade in Wäldern mit einem hohen Ahorn-Anteil, sowie in Alleen oder städtischen Parks und Gärten breitet sich der Pilz durch die geringen Abstände zwischen den Bäumen schnell aus. Deshalb muss auch die Stadtverwaltung Meerbusch in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Wald und Holz jetzt schnell handeln. Eine möglichst zeitnahe, großflächige Fällung ist unumgänglich. Das Holz muss unter Sicherheitsvorkehrungen von Fachfirmen entsorgt werden.